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Eine abwechslungsreiche Wanderung mit Postkartenmotiven

Auf den Spuren des Priener Postkartenweges ... Eine Wanderung zu jeder Jahreszeit für Groß und Klein. 

 

Der Priener Postkartenweg führt von der Munzinger Linde bis nach Urschalling. Allerdings besteht die Möglichkeit die Wanderung auch schon in Prien zu beginnen. So haben auch wir den Startpunkt der Einfachheit halber hier gewählt. Geparkt haben wir in der Beilhackstraße beim Parkplatz P1. Von dort geht es entlang des Mühlbaches ins Eichental. Der Weg ist mit Hilfe kleiner Hinweispfeile auf denen eine Briefmarke abgebildet ist, einfach zu finden. Außerdem gibt es insgesamt 18 Infotafeln, die über die einzelnen Punkte informieren. Ein kleine Faltbroschüre ist zudem im Priener Tourismusbüro erhältlich. 

https://www.tourismus.prien.de/erlebnisse/priener-postkartenweg/

Wir überqueren die Prien über eine Holzbrücke und sehen bereits hoch oben die Wallfahrtskirche St. Salvator durch die Bäume schimmern. Vorbei am Schützenhaus gehen wir weiter Richtung E-Werk. Dieses Industriedenkmal versorgt Prien bereits seit 1907 mit Strom. Rechts vorbei am E-Werk spazieren wir durch Siggenham und überqueren im Anschluss die Straße.

Am Bushäusl folgen wir der Straße Richtung Munzing. Durch ein kleines Waldstück hindurch, sehen wir bereits nach kurzer Zeit die einsam stehende Munzinger Linde. Hier offenbaren sich die ersten herrlichen Ausblicke auf die Chiemgauer Alpen. Die markanten Zacken der weithin sichtbaren Kampenwand immer im Blick, wandern wir weiter Richtung Arbing. Ein bayerisches Idyll wohin man nur schaut. 

Über Kaltenbach geht es weiter nach Leiten. Die Streuobstwiesen wirken im Winter natürlich nicht wirklich spektakulär, aber im Frühjahr wenn die Bäume blühen, stelle ich mir den Anblick wunderschön vor. Hierher werde ich in ein paar Monaten noch einmal kommen und werde versuchen wahre Postenkartenmotive zu erstellen.

Der Straße weiter folgend geht es nach Urschalling. Wer genug vom Wandern hat kann von hier aus mit der Chiemgau-Bahn zurück nach Prien fahren. Wir machen uns allerdings auf zum Traditionsgasthof Mesner Stubn, gleich neben der St. Jakobus Kirche. Leider hat der Gasthof Betriebsferien, so dass wir nicht einkehren können; dies wird aber zu anderer Zeit nachgeholt. 

Von Urschalling geht es für uns dann zurück nach Prien. Verlässt man das Örtchen offenbart sich ein toller Blick auf den Chiemsee. Im späten Licht der untergehenden Sonne verweilen wir noch kurz und genießen den Blick, bevor es entlang der Hauptstraße zurück in den Ortskern geht.

Wir erinnern uns, vor ein paar Wochen eine neue Kaffeebar gesehen zu haben und so machen wir uns auf, diese zu testen. Eine großartige Idee. Die Montebera Kaffeerösterei ist stylisch und präsentiert sich im Alpenchic. Die Inhaber sind äußerst sympathisch. Der probierte Kaffee ist ein Gedicht und dazu gibt es sündhaft leckere italienische Dolci. Natürlich haben wir auch gleich leckeren Kaffee für zu Hause mitgenommen. Unser Tipp des Tages! 

https://www.facebook.com/montebera/

Die Tour ist ca. 13,5 km lang und wir haben mit abschließender Einkehr ca. 4 Stunden benötigt. Mit Ausnahme von wenigen unbefestigten Wegen verläuft die Strecke hauptsächlich auf asphaltierten Nebenstraßen. Das ist nicht unbedingt das was ich mag, aber dafür haben die Ausblicke entlohnt und machen die Wanderung trotzdem sehens- und erlebenswert.  

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Kommentare: 1
  • #1

    Kappes Birgit (Montag, 09 April 2018 06:07)

    Hört sich toll an und die Aufnahmen sind wunderschön �. Wir sind mehrmals im Jahr am Chiemsee und bei unserem nächsten Aufenthalt werden wir diese Tour Mal in Angriff nehmen. Danke auch für den Kaffeetipp für eine alte Kaffeetante �