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Mit dem Rad von Prien nach Aschau

Eine Radtour von Prien nach Aschau mit lohnenswertem Abstecher zu einem Wasserfall führt uns entlang des gleichnamigen Flusses Prien. Wir genießen Landschaft und Bergpanorama gleichermaßen bei dieser Tour auf ruhigen Nebenstraßen und Radwegen. 

Wir starten im Kneipp- und Luftkurort Prien

Wir starten abermals in Prien am Chiemsee. Die heutige Tour führt uns Richtung Süden in die Berge. Zunächst fahren wir in die Beilhackstraße und folgen dieser ortsauswärts Richtung Leiten und dem ausgeschilderten Golfplatz. Immer auf der asphaltierten Nebenstraße bleibend geht es weiter nach Vachendorf und im Anschluss rechts entlang der Chiemgau Bahnstrecke. Die Wegweiser des Prientalradweges weisen uns den Weg. 

Bereits nach kurzer Zeit, direkt gegenüber dem alten Bahnhof, führt rechts ein Waldweg hinein, dem wir folgen. Wir kommen zu einer Weggabelung mit Holzkreuz und biegen hier links ab. Wir folgen dem idyllischen Waldweg und fahren schon bald mit Blick auf die Berge über einen Hof (Dösdorf). Hier halten wir uns links und radeln erneut auf asphaltierter Straße geradeaus die Hauptstraße querend nach Leitenberg. 

Restaurant-Tipp der gehobenen Klasse

Wir folgen der Dorfstraße rechts abbiegend, halten uns dann links und fahren bergab wieder aus dem Ort heraus. Hier befindet sich auf der linken Seite ein tolles Restaurant. Das Michael´s Leitenberg bietet kulinarische Erlebnisse zu fairen Preisen (Öffnungszeiten beachten!). Wir halten uns allerdings geradeaus und fahren auf einem Schotter- und Wiesenweg bergab Richtung Priental. Achtung! Das letzte Stück ist sehr steil und steinig. Im Anschluss biegen wir links ab und folgen einem schönen Radweg immer entlang der Prien. 

Auf geht's ins Priental

Wir unterqueren die Autobahn und fahren immer weiter mit schönen Ausblicken entlang der Prien Richtung Aschau. An einer auffälligen Bank am Wegesrand machen wir Pause. Die "Elfen-Rast" ist Teil des Aschauer Bankerlweges und soll die Wesen der Natur ehren und ist allen Naturwesen sowie der Göttin Dana/Diana gewidmet. Weiter geht es auf bald schmaler werdendem Weg Richtung Aschau. Eine Brücke rechter Hand ignorieren wir und fahren entlang des Dammes bis es nicht mehr weitergeht und wir nach links den Radweg verlassen. 

In Aschau halten wir uns zunächst am Kreisverkehr auf der Bahnhofstraße Richtung Ortsmitte, biegen aber bald darauf an der Ampel rechts ab und überqueren die Prien über die Brücke. Den Wegweisern des Priental-Radweges folgend fahren wir auf Nebenstraßen durch Aschau und Hohenaschau mit Blick auf das gleichnamige Schloss aus dem 12. Jahrhundert sowie den dahinterliegendem Bergpanorama mit den markanten Zacken der Kampenwand.

Ein idyllischer Wasserfall im Wald

Der Zellerhornstraße folgend geht es zunächst in den Ortsteil Hammerbach und links eine steiler werdende Asphaltstraße hinauf, durch den Wald weiter bis zum Ortsteil Bach. Wir folgen den Hinweisschildern des Priental-Radweges und fahren auf Schotter- sowie Waldwegen weiter. Bald darauf kommt ein Wegweiser "Wasserfall" der geradeaus durch den Wald führt. Diese Strecke ist recht unwegsam!; lässt sich aber mit Mountain-Bikes gut befahren. Es besteht aber auch die Möglichkeit hier links Richtung Staatsstraße zu fahren und dieser im Anschluss nach rechts ein Stück zu folgen bevor es erneut rechts - bei der nächsten Möglichkeit - zurück in den Wald und Richtung Wasserfall geht. Wir nutzen diese Möglichkeit für den Rückweg. Das letzte Stück zum Wasserfall kann nur zu Fuß erfolgen. Die Räder stellen wir im Wald ab und wir machen uns auf die kurze Wanderung zum Schossrinn-Wasserfall. 

Kaffee und Kuchen wie im heimischen Garten

Nachdem wir das Naturschauspiel ausreichend genossen haben begeben wir uns zurück zu unseren Rädern und biegen an der ersten Möglichkeit - wie bereits erwähnt - nach rechts Richtung Hauptstraße ab. Dieser folgen wir ein Stück bevor es bei der ersten Möglichkeit wieder nach links auf bekanntem Weg zurück nach Aschau geht. Mitten im Ortszentrum befindet sich in der Bahnhofstraße das liebevoll eingerichtete BlumenCafe. Der Zaubergarten hinter dem Haus entführt uns in eine Oase der Ruhe und wir genießen unsere Pause bei Cappuccino und herrlich leckeren Kuchen. 

Zurück beim Kreisverkehr halten wir uns dieses Mal links und gleich darauf rechts. Wir radeln erneut den Wegweisern des Priental-Radweges nach. Aus dem Ort hinaus, durch den Weiler Engerndorf führt uns der Weg über die Brücke, die wir bereits beim Hinweg gesehen haben, über die Prien und auf altbekannten Weg zurück Richtung Frasdorf. Nachdem wir die Autobahn erneut unterquert haben, halten wir uns nach einiger Zeit auf dem Weg nach links (rechts befindet sich der steile, steinige Abschnitt Richtung Leitenberg) und fahren bis zur Straße. Dieser folgen wir ein kleines Stück nach rechts bevor auf der anderen Seite ein schmaler Weg hinunter in den Wald führt. Dieser Abschnitt ist sehr schmal!, führt entlang einer abfallenden Lichtung! und bringt uns zurück zum Weiler Dösdorf. Auf bekannter Strecke fahren wir nun zurück zu unserem Ausgangsort Prien. 

Mein Resümee:

Diese wunderschöne und abwechslungsreiche Radtour ist mit ca. 35 km in ca. 3 Stunden zu schaffen. Mit Pausen sowie z.B. der Besichtigung des Schlosses Hohenaschau, der kurzen Wanderung zum Schossrinn-Wasserfall und einer Kaffee-Einkehr-Pause lässt sich daraus aber eine schöne Tagestour machen. Sie führt größtenteils auf ebener Strecke und es sind nur ca. 280 hm zu bewältigen. Asphaltierte Streckenabschnitte wechseln sich mit Schotter- und Waldwegen ab. An einigen Stelle ist ein wenig Vorsicht geboten, dennoch ist es eine tolle Genusstour für Jedermann. 

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Kommentare: 2
  • #1

    Thomas von breitengrad66.de (Dienstag, 06 August 2019 15:28)

    Hach, wie schön! Die Gegend ist so etwas wie eine zweite Heimat für mich. Ich war so oft dort in der Nähe unterwegs und vermisse immer alles, wenn ich nicht dort bin. Die tollen Fotos wecken bei mir - auch wenn ich noch mit dem Rad von Prien nach Aschau gefahren bin - sofort wieder Sehnsüchte. Schon allein beim Anblick der Kampenwand will ich sofort wieder hin. Danke dafür! :-)
    Liebe Grüße
    Thomas

  • #2

    Jessica Dehn (Dienstag, 06 August 2019 21:01)

    Hallo Thomas,
    danke für deinen Kommentar. Der Bericht soll ja gerade Lust auf die Tour bzw die Umgebung machen. Es freut mich, dass ich das bei Dir erreicht habe.